Taunus Therme Bad Homburg

Freizeit und Restaurants

1001 Form in märchenhaftem Hamam

Orientalische Wellnesslandschaft mit höchsten Anforderungen an den Trockenbau

Bad Homburg vor der Höhe, am Rande des hessischen Taunus, blickt auf eine lange Tradition als Kurstadt zurück. Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts steht die Stadt mit ihren zahlreichen Heilquellen als Ort für Erholung. Zahlreiche Gesundheitseinrichtungen laden zum Entspannen ein. So auch die Taunus Therme, die bereits 1980, als eine der ersten Wellnessoasen in Deutschland, ihre Türen öffnete. Seit März 2014 stehen den Besuchern weitere 800 m2 Nutzfläche zur Verfügung. Hier beeindruckt ein orientalisches Hamam Paradies durch seine aufwendige Gestaltung, die fast ausschließlich im Trockenbau ausgeführt wurde.
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Hauptschule Sundern altes Klassenzimmer
Hauptschule Sundern altes Klassenzimmer
Asiatische Bauformen und Gestaltungselemente im Stil fernöstlicher Kulturen – schon beim Entwurf der ersten Wellnesslandschaft in seiner „Quelle der Gesundheit“ bewies Inhaber und Betreiber Werner Wicker sein Gespür für das besondere Erlebnis. Er ließ die gesamte Anlage nach den Lehren von Feng Shui und dem Wissen über die Elemente des Lebens konzipieren. Im neuen Erweiterungsbau hingegen befindet man sich mitten in der starken Farben- und Formensprache der Welt von 1001 Nacht. Die warme Sole, mit der sämtliche Thermalbecken der Anlage gespeist werden, stammt aus der Viktoria-Luise-Quelle im nahe gelegenen Kurpark. Dem Wasser dieser Heilquelle wird eine besonders gute Wirkung bei Herz- und Kreislaufbeschwerden nachgesagt.
Der Orient direkt vor der Haustür: das türkische
Hamam Paradies in der Taunus Therme führt in
die Welt von 1001 Nacht.

15 Stationen auf dem Weg zur Erholung

Hauptschule Sundern Flur
Hauptschule Sundern Flur
Wasser- und Thermalbecken, Duschtempel, Warmluft-, Heißluft- und Dampfbäder, Salzsteinliegen in der Lichtseehöhle und der heiße Stein im Hamam Centrum. Eine Badekur aus 15 Stationen leitet durch die vielseitige Erholungslandschaft aus Licht, Farben und Formen. Eine Besonderheit des Bauprojektes lag sicherlich darin, dass Eigentümer Werner Wicker nicht nur als Bauherr der Thermenerweiterung agierte, sondern auch deren Gestaltung mit viel Liebe zum Detail selbst übernahm. Räumlich vermitteln vor allem der große Sternenhimmel sowie die goldenen Kuppeldächer das Gefühl von Morgenland. Palmensäulen und Ornamentfliesen vervollständigen das Bild. Die beeindruckende Formenvielfalt, aber auch die großen Differenzen von Temperatur und Luftfeuchte in den einzelnen Badbereichen stellten hohe Anforderungen an die eingesetzten Materialien und machten einen Ausbau mit speziellen Trockenbaulösungen erforderlich.
Formenvielfalt und hohe Feuchtigkeitsbean-
spruchungen erforderten besondere Trockenbaulösungen.

Extrem feuchtebeständig mit LaHydro

Für die aufwendige Raumgestaltung des Hamam Paradieses kamen ausschließlich Materialien in Frage, die höchster Feuchtigkeitsbeanspruchung und großen Temperaturunterschieden langfristig standhalten können. Im neuen Anbau der Taunus Therme liegen die Temperaturen zwischen 30 °C bis 55 °C bei hoher relativer Luftfeuchte.

Wand- und Deckenbekleidungen sowie eine Vielzahl an Formteilen wurden im Trockenbau ausgeführt. Die Wahl fiel auf die glasvliesummantelte Spezialplatte LaHydro von Siniat. Mehrere 1.000 m2 der besonders robusten Platte wurden im Hamam Paradies verbaut. „Wir konnten LaHydro vor Ort sehr gut verarbeiten. Sie lässt sich problemlos an die räumlichen Gegebenheiten anpassen, ist jedoch deutlich robuster als andere Gipsplatten,“ so der ausführende Trockenbaufachunternehmer Dank ihrer Kernrezeptur und Glasvliesummantelung weist LaHydro eine extrem hohe Unempfindlichkeit gegenüber Feuchte und Nässe auf und ist besonders schimmelbeständig.
LaHydro eignet sich besonders für Einbausituationen mit starker Feuchte- und Nässebeanspruchung.

Einfache Montage der Formteile

Taunus Therme Bad Homburg
Taunus Therme Bad Homburg
Die Formteile für Kuppeln, elliptische und runde Deckenfelder sowie die vielen weiteren raumbildenden Gestaltungselemente wurden werkseitig vorgefertigt. Dies gilt auch für notwendige Gehrungsschnitte an den Plattenkanten, wie sie unter anderem am großen Sternenhimmel des Hamam Centrums zu finden sind. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 5,20 m und wurde aus 33 Formteilen gefertigt. 16 Kreisabschnitte aus jeweils zwei Segmentteilen bilden die Rundung, ein kleiner Kreisring schließt die Öffnung an der Oberseite ab. Übergänge an Plattenstößen sowie Bewegungsfugen können dank des geringen Schwind- und Quellmaßes und der minimalen Verformung der LaHydro auch in stark feuchtigkeitsbeanspruchten Einbausituationen mit sehr geringem Abstand ausgeführt werden. Oberflächen wirken somit besonders eben. Auch Plattenausschnitte in freier Formenwahl und Öffnungen für Lichtauslässe sind umsetzbar.

Die Vorfertigung der einzelnen Formteile bedeutet eine große Arbeitserleichterung auf der Baustelle. Die Gestaltungsvorgaben der Planer, im Idealfall CAD Zeichnungen, werden in den Werken der Siniat GmbH für die entsprechenden Bauteile herangezogen. Die CADInformationen werden in für die CNC-Fräsung lesbare Daten umgewandelt. So können sie von der Maschine in millimetergenaue Formen umgesetzt werden. Die Dimensionierung der einzelnen Elemente richtet sich nach deren Gewicht. Jedes Formteil wird so gefertigt, dass es für zwei Monteure einfach zu handhaben ist. So können sämtliche Teile schnell und problemlos vor Ort eingebaut werden.

Siniat bietet seine Trockenbauprodukte als vollständige Systemlösung an, inklusive des zur Verarbeitung notwendigen Zubehörs, wie korrosionsgeschützte Unterkonstruktionen und passende Spachtelmassen. Die Verspachtelung der Plattenfugen erfolgte mit der optimal auf die LaHydro abgestimmten Spachtelmasse Pallas hydro. Ihr Füllverhalten mit geringem Schwund und die kurze Trocknungszeit stellen ein reibungsloses Arbeiten sicher. In Verbindung mit Standard-Glasfaserbewehrungsstreifen vermindert diese Anwendung die Gefahr der Rissbildung und garantiert eine optimale Haftung.
Auch Formteile mit Gehrungsschnitt kamen
werkseitig vorgefertigt auf die Baustelle und
konnten problemlos eingebaut werden.

Korrosionsgeschützte Unterkonstruktion

Taunus Therme Bad Homburg
Taunus Therme Bad Homburg
Für die Auswahl der passenden Unterkonstruktion von Unterdecken in Schwimmbädern spielen im Vergleich zur Beplankung nicht nur die Temperatur und die relative Luftfeuchtigkeit eine Rolle. Insbesondere der Chlorid- Gehalt der Luft, welcher durch die Verdampfung des zur Desinfektion mit Chlor versetzten Beckenwassers entsteht, sowie die erhöhte Salzkonzentration in der Luft, steigern die Korrosionsgefahr deutlich. Dies gilt für Schrauben und Dübel ebenso wie für Unterkonstruktionen aus Metallprofilen.

In der Taunus Therme wurden als Unterkonstruktion verzinkte Stahlprofile mit einer zusätzlichen organischen Beschichtung verwendet. Der Korrosionsschutz ist für als C5 eingestufte Umgebungstemperaturen, also mit erhöhter relativer Luftfeuchte und erhöhtem Sole- und Chloridgehalt der Luft, geeignet. Alle erforderlichen Bauteile inklusive der gebogenen Profile wurden werkseitig beschichtet. Es wurden ausschließlich die Schnittkanten vor Ort nachbeschichtet. Die Befestigung der Platten erfolgte mit den für LaHydro vorgesehenen korrosionsgeschützten Gipsplattenschrauben.

Im Hamam Paradies der Bad Homburger Taunus Therme zeigt sich das große Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten, das sich mit der Produktpalette von Siniat realisieren lässt. Auch für anspruchsvolle Ausbauten bietet der Trockenbauspezialist individuelle und umfassende Lösungen.
Die Unterkonstruktion aus Metallprofilen wurde
vorgeformt und mit zusätzlichem Korrosionsschutz
C5 werkseitig beschichtet.

Persönliche Beratung

Unsere Experten an der technischen Hotline unterstützen Sie gern bei Ihrem Trockenbau-Projekt!

Tel.: +49 2102 / 49 33 66
E-Mail: anwendungstechnik@siniat.com

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