Pfitzenmeier Sport- und Fitnesspark Speyer

Sport

LaHydro bleibt trotz 40 Duschen trocken

Duschräume mit 40 Duschen: Das erfordert im trockenen Innenausbau bei Nutzung von zementgebundenen Platten schwere Arbeit und hohe Montagekosten. Bei Pfitzenmeier kamen daher auch in Bereichen mit hoher Feuchtigkeitsbeanspruchung konsequent Wandkonstruktionen mit LaHydro zum Einsatz − denn an dieser glasvliesummantelten Spezial- Gipsplatte von Siniat perlt alles ab.
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Wellness, Fitness und Gesundheit

Hauptschule Sundern altes Klassenzimmer
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Pfitzenmeier versteht sich als „die Adresse für Wellness, Fitness und Gesundheit“ mit aktuell 17 Anlagen in der Rhein-Neckar-Region. Der Ende Oktober 2007 eröffnete Pfitzenmeier Wellness & Fitness Park Speyer ist mit drei Ebenen eine der größten Anlagen der Unternehmensgruppe. Das Areal auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne umfasst 6.000 qm reine Nutzfläche. Ein nahezu identisches Konzept mit warmen Farbtönen und natürlichen Materialien wurde zuvor im Schwetzinger Pfitzenmeier Park umgesetzt und vom Deutschen Sportstudio Verband als „Anlage des Jahres 2007“ ausgezeichnet.

Große Duschräume − extreme Feuchtigkeit

Hauptschule Sundern Flur
Hauptschule Sundern Flur
In dem Wellness und Fitnesspark spielen Schwimmbad, Saunen und Duschen eine wichtige Rolle. Hier herrschen Temperaturen von ca. 25 – 30°C. Mit bis zu 40 Duschen sind die Duschräume ausgesprochen groß. Das sorgt für hohe Luftfeuchtigkeit. Neben dem Wasser aus den Duschen selbst verursacht die tägliche sorgfältige Reinigung mit Dampfstrahlern zusätzlichen Wasserdampf. Zudem wirken diese Geräte mit hoher Kraft auf die Wände ein. Insgesamt also beste Voraussetzungen für Schimmel und Porenbildung. Genau das galt es nachhaltig zu verhindern. Greift man in solchen Fällen auf zementgebundene Platten zurück, ist der damit verbundene Montageaufwand hoch: Schwere Platten, Spezialwerkzeuge und zeitaufwendige Klebefugentechnik. Moderne Lösungen mit Spezial-Gipsplatten sind da wirtschaftlicher.
Konstruktionszeichnung: Trennwand im
Duschbereich mit hoher Nässebeanspruchung von
beiden Seiten, jeweils 2-lagig beplankt mit 2 x 12,5
mm LaHydro, mit Flächenabdichtung und Fliesen.
Pfitzenmeier Sport- und Fitnesspark Speyer

LaHydro macht keiner nass

Pfitzenmeier Sport- und Fitnesspark Speyer
Der Pfitzenmeier Wellness & Fitness Park zählt zu den Pilotobjekten in Deutschland, in dem auch die Hochfeuchtigkeitsbereiche konsequent aus reinen Trockenbaukonstruktionen bestehen. Gefordert war eine möglichst geringe feuchtespezifische Längenänderung in Verbindung mit erhöhter Risssicherheit im Fugenbereich.

Erreichen ließ sich dies mit LaHydro von Siniat. Diese leicht zu verarbeitende Spezialplatte für Bereiche mit hoher Feuchtigkeitsbeanspruchung setzt einen Standard im Trockenbau. Sie fühlt sich im Element Wasser außerordentlich wohl und bildet einen Schutz- Schirm gegen Feuchtigkeit und Nässe. Zudem ist sie äußerst beständig gegenüber Schimmelbildung. LaHydro bietet größtmögliche Sicherheit gegen Durchfeuchtung: Durch ihre Kern- und Oberflächenimprägnierung ist ihre Wasseraufnahme äußerst gering. Diese liegt bei unter zwei Prozent! „Durch das geringe Schwind- und Quellmaß bleiben feuchtigkeitsbedingte Verformungen praktisch aus. Dazu ist die Oberflächenhärte um bis zu 70 Prozent höher als bei Standard-Gipsplatten. Das bedeutet, LaHydro ist äußerst hart, schlag- und stoßfest. „Trotzdem sind anspruchsvolle architektonische Lösungen wie Rundwände bei einem Biegeradius von ³ 3m möglich,“ nennt Jörg Kletzien, Technischer Berater bei der Siniat GmbH, weitere Pluspunkte.

Wie Gipsplatten zu verarbeiten

Das Ausbauunternehmen Wolf Weirauch aus Speyer war von Anfang an angetan von der einfachen Verarbeitung: „LaHydro lässt sich genauso leicht, schnell und sauber verarbeiten wie Gipskartonplatten. Kreissägen oder Spezialschrauben braucht man nicht: kurz anritzen, brechen und montieren genügt,“ schildert Jean-Francois Weirauch seine Erfahrungen. „Die Platten wiegen deutlich weniger als zementgebundene – was die Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes erleichtert. Dazu sind die Formate und Abmessungen gut auf den Trockenbau abgestimmt – man braucht sich also nicht umzugewöhnen. Die Fugen lassen sich dank der abgeflachten Kanten problemlos verspachteln – im Gegensatz zur komplizierten Klebefugentechnik bei zementgebundenen Platten.“ Dazu ist die gebrauchsfertige Spachtelmasse Pallas hydro genau auf die Spezialplatte abgestimmt. Pallas hydro gewährleistet perfekte Haftung in feuchten Räumen, verbunden mit hoher Fugenfestigkeit und optimalem Füllverhalten. Als Fugenfüller oder Finish-Spachtel lassen sich damit alle Qualitätsstufen von Q1 bis Q4 erreichen.

In Speyer galt es, technische Installationen wie Warm-, Kalt- und Schmutzwasserleitungen in die Wände zu integrieren. Deshalb kamen doppelt mit LaHydro beplankte Installationswände unter Verwendung von UAProfilen zum Einsatz. Damit ließen sich gleichzeitig alle Anforderungen an Standsicherheit, Schall- und Brandschutz erfüllen. LaHydro hat sich hier als idealer Untergrund für Abdichtungen und keramische Beläge erwiesen. Die Abdichtung selbst war dann Aufgabe des Fliesenlegers.

Wirtschaftliche Systemlösung

Pfitzenmeier Sport- und Fitnesspark Speyer
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Die vielfältigen Vorteile machen die neue Spezial-Gipsplatte zu einer absoluten Alternative zu zementgebundenen Platten. Punkten kann LaHydro vor allem im System. Die Konstruktionen sind im Vergleich deutlich kostengünstiger. Das liegt hauptsächlich an der schnelleren Montage. Jörg Kletzien erläutert: „Man braucht kein Gewebe einzuspachteln. Die Platten sind mit 1,25 x 2,00 m genauso groß wie normale Gipsplatten. Dadurch hat man deutlich weniger Fugen als bei den kleinformatigen Zementplatten. Bei den Bewegungsfugen von Trennwänden sind zudem wesentlich größere Abstände möglich. Hier genügten Bewegungsfugen nach 15 m. Die Montage- und Rüstzeiten sind also einfach kürzer.“ All das führt zu klaren Kostenvorteilen in extrem nassen Bereichen.

Und wie urteilt Jean-Francois Weirauch, nachdem er LaHydro erstmals eingesetzt hat? „Das Wesentliche ist die Funktion. Die Anforderungen an Trockenbaukonstruktionen für hochfeuchtigkeitsbeanspruchte Bereiche ließen sich mit LaHydro und der eingesetzten Flächenabdichtung ideal erfüllen. Das zweite ist die Zeit: Für uns galt es, ca. 2.000 – 2.500 qm Wandflächen in acht Wochen fertig zu stellen. Hierbei haben uns die zeitsparenden Verarbeitungsvorteile überzeugt. Der dritte Punkt sind die Kosten: Die Zeitersparnis war enorm – was die Kosten natürlich deutlich reduziert hat.“ Kurz gesagt: „Kann man nur weiterempfehlen.“

Persönliche Beratung

Unsere Experten an der technischen Hotline unterstützen Sie gern bei Ihrem Trockenbau-Projekt!

Tel.: +49 2102 / 49 33 66
E-Mail: anwendungstechnik@siniat.com

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