Autohaus Weber Dortmund

Büro und Verwaltung

Die Mischung macht‘s

Neubau Autohaus Weber, Dortmund


Den großen, ellipsenförmigen Lexus Showroom an der B1 prägen zahlreiche Rundungen. Umgesetzt sind sie im wohldosierten Zusammenspiel aus werkseitig vorproduzierten Formteilen und handwerklicher Arbeit frei nach dem Motto: Lexus Luxus Leistung.
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Markante Markenarchitektur am östlichen Stadteingangstor

Hauptschule Sundern altes Klassenzimmer
Hauptschule Sundern altes Klassenzimmer
Einst von der britischen Rheinarmee als Sportareal genutzt, dann lange Freifläche: Auf dem Gelände der Stadtkrone Ost, entlang der B1, entsteht eine Automeile mit drei attraktiven Autohäusern: Ein optimaler Standort, den täglich tausende von Fahrzeugen passieren. In 2. Halbjahr 2008 fertig gestellt wurde das Autohaus Weber. Zu dem Vertragshändler für Toyota und Lexus gehören mehrere eigene Betriebe und Partnerunternehmen. An der B1 sind auf 2.600 m2 Gesamtfläche zwei Showrooms entstanden: Toyota präsentiert sich auf 919 m2, Lexus auf 250 m2. Als architektonischer Leitfaden diente der Lexus-Masterplan. Diesen auf den Standort abzustimmen war die Aufgabe der Voss + Graue Generalbau GmbH & Co KG. So sind die Autohäuser normalerweise 6 Meter hoch. In Dortmund sorgt ein aufgesetztes Schwebedach für beachtliche 12 Meter Höhe. Zusammen mit dem gegenüberliegenden ADAC Center entsteht so eine interessante Stadteingangssituation. Die Wertigkeit der Marke unterstreicht eine hochwertige Architektur und Ausstattung mit ansprechenden runden Formen, goldverkleidetem Eingang, edlen Fliesen sowie aufwendiger Beleuchtung und Klimatisierung.
Hauptschule Sundern Flur

Eingespieltes Team

Hauptschule Sundern Flur
Eines haben die Architekten von Voss + Graue, das Ausbauunternehmen und Siniat gemeinsam: Sie alle haben schon mehrere Lexus Autohäuser realisiert. Diese Erfahrung ermöglicht Abstimmungen „auf dem kurzen Dienstweg" und erleichtert die komplexe Aufgabe. Einzelne Komponenten sind an allen Standorten gleich wie zahlreiche Rundungen vom Eingangsturm bis zum Counter. Sie gewährleisten die Wiedererkennung der Marke. Anzahl, Ausprägung, Maße und Zusammenspiel sind jedoch jedes Mal verschieden. Der anspruchsvollste und entscheidende Part fand auch für die ausführende Cora Montagegesellschaft für Bauelemente mbH im Vorfeld statt: Auf Basis des digitalen Architektenplans galt es, die Visionen mit den richtigen Komponenten umzusetzen. Allerdings fehlen bei einem elliptischen Gebäude die Bezugspunkte. Diese zu ermitteln war die erste Herausforderung. Gemeinsam mit dem Formteilspezialisten Siniat galt es anschließend, wesentliche Punkte zu klären: Wo sind Formteile die effektivste Lösung? Wo brauchen wir mehr Flexibilität? Wie können wir Standardprodukte ableiten, um runde Formen zu bekommen?
Hauptschule Sundern Sanierung

Zusammenspiel der Elemente

Hauptschule Sundern Sanierung
Prägend in Dortmund ist die komplett schräg verlaufende Decke. Sie beginnt bei einer Wandhöhe von 4 m und steigt auf über 6 m an. In diese schräge Ebene hinein ist ein elliptisches Deckenfeld eingearbeitet. Darüber hinaus schließt die Decke an eine Ganzglasfassade an. Diese Fassadengestaltung ist eine Referenz an die Stadteingangssituation. Aus Sicht des Trockenbaus fehlt allerdings die Pfosten-Riegel-Konstruktion als üblicher Deckenanschluss. Die Lösung ist ein Deckenabsatz aus individuell vorgefertigten LaForm Formteilen von Siniat. Um die Formteile anzuschließen, musste man nach oben gehen, verspringen und sie mit der oberen Befestigung des Glases verbinden. LaForm Formteile finden sich auch an der Deckenschürze am gegeschwungenenÜbergang zwischen Ausstellungsfläche und Büro. Mit ihrer Hilfe ließ sich der Radius optimal realisieren.
Michael Hampel von der Cora Montagegesellschaft für Bauelemente mbH erläutert: Wir haben bei Lexus viele vorgefertigte Elemente eingesetzt, anders wären der hohe Qualitätsanspruch, eine Oberflächenqualität von Q3, fünf Monate Gesamtbauzeit und das Budget auch nicht zu realisieren. Allerdings gibt es auch Bereiche, wo selbst Formteile keine optimale Lösung sind, weil sie nicht die notwendige Flexibilität aufweisen." So ein Bereich ist des Empfangscounters. Er ist 7,20 m lang und 5,40 m breit. Die Deckengestaltung greift seine elliptische Form mit einem abgehängten Deckenfeld auf, das ca. 3,50 m tief in den Raum gezogen ist wie eine Tonne, die von unten mit einem Deckel verschlossen ist. Der untere Kranz integriert zugleich eine gebogene Lichtvoute. Diese strahlt auf die Seitenflächen und verleiht ihnen einen schwebenden Charakter. Der Kranz besteht aus einem LaForm Element. Wie alle hier eingesetzten Formteile wurde es im Siniat Werk Hartershofen individuell und maßgenau gefertigt. „Die CNC gesteuerte Fertigungsmethode ermöglicht jeden Krümmungsverlauf", erläutert Werner Huber, Leiter Technischer Service der Siniat GmbH. „Auch eine elliptische Form lässt sich so in höchster Qualität realisieren." Hier dient das Formteil gleichzeitig als Schablone, um den Seitenflächen die exakte Biegung zu verleihen. Beplankt sind sie mit 6,5 mm dicken LaCurve Platten von Siniat. "Hier, wie auch beim Deckenanschluss der Ellipse, wären vorgefertigte Elemente zu starr gewesen. Wenn es vor Ort nicht passt, gibt es praktisch keine Möglichkeit, die Teile anzugleichen. Da ist eine Kombination von Formteilen und Platten flexibler", erläutert Michael Hampel.

Schablone für perfekte Rundung

Autohaus Weber Dortmund Showroom
Autohaus Weber Dortmund Showroom
Ein ähnliches Prinzip findet sich bei den beiden runden Eingangstürmen, die sich über zwei Etagen erstrecken. Zunächst galt es, die Rundung am Fußpunkt und am Deckenanschlusspunkt vorzugeben. Dazu hat man dem Radius entsprechend gefräste Plattenstreifen mit dem flexiblen LaCurve Profilsystem verschraubt und am Baukörper befestigt. Auf diese Weise lässt sich die vorgegebene Rundung sicher erreichen. Das LaCurvesystem von Siniat eignet sich insbesondere für die Beplankung gebogener Wand- und Deckenkonstruktionen. Es besteht aus biegsamen 6,5 mm dicken Gipsplatten (AK-Kante) sowie vorgestanzten und flexiblen Profilen. Die besonders biegsamen Platten zeichnen sich durch geringes Gewicht und leichte Verarbeitung aus. Sie ermöglichen die problemlose Konstruktion geschwungener Formen. Hier ist der Radius größer als 900 mm. Das ermöglicht, die Platten trocken zu biegen ohne das Material zu schneiden oder zu fräsen. „Wir haben in Dortmund viel mit LaCurve gearbeitet, um Abschnitte flexibel anpassen zu können", erläutert Michael Hampel.
Und was hat aus seiner Sicht maßgeblich zum guten Gelingen beigetragen? „Die hohe technische Kompetenz der Siniat Berater war eine große Hilfe. Zusammen waren wir ein hervorragendes Team. Durch die Erfahrung aus anderen Projekten wussten alle, worauf es ankommt."

Persönliche Beratung

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Tel.: +49 2102 / 49 33 66
E-Mail: anwendungstechnik@siniat.com

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