Gehe zu:

RICHTIG WÄHLEN, FREI ENTSCHEIDEN UND SICHER BAUEN IN NEUEM KONTEXT

AKTUELL WIRD IM TROCKENBAU-MARKT INTENSIV ÜBER DIE NEUEN BESTIMMUNGEN FÜR OFFENE, HALB-OFFENE UND GESCHLOSSENE SYSTEME DISKUTIERT. WAS BLEIBT UND WAS ÄNDERT SICH?

Produkte und Systeme müssen allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Prüfrichtlinien, Normen sowie Nachweisverfahren dazu werden regelmäßig überprüft und angepasst. Produktnormen werden auf europäischer Ebene harmonisiert. Vorgaben für Prüfinstitute werden umfangreicher, detaillierter und restriktiver. . Auf Fragen wie „Welche Normen und Prüfrichtlinien sind relevant?“, „Was ändert sich?“, „Was bleibt?“ und „Was bedeuten die Veränderungen für das Produkt- und Systemangebot der Hersteller?“ gibt Siniat Fachunternehmern, Architekten und Bauherren Antworten.

Normen und Regelungskontext

Was ist eine DIN ?
Die DIN Normen sind ein umfassend anerkanntes nationales Normenwerk für Deutschland. Sie definieren die sogenannten Regeln der Technik.
Prüfnormen
Sie beschreiben Prüfverfahren. In diesen werden Probeentnahmen, die Anwendung statistischer Methoden oder die Vorgaben für Prüfungen festgelegt.
Was ist eine EN / hEN ?
Europäische Normen (EN) sind europaweit abgestimmte technische Dokumente. Sind sie national eingeführt und gültig, bezeichnet man sie als harmonisierte europäische Norm (hEN). In Deutschland gelten sowohl DIN Normen als auch hEN Normen.
 

Produktnormen
Sie legen die Anforderungen fest, die von einem Produkt zu erfüllen sind, um dessen Gebrauchstauglichkeit zu beschreiben. Außerdem werden Begriffe, Prüfungen, Verpackungen, Etikettierung und z. B. Herstellungsprozesse fixiert.



Anwendungsnormen
In ihnen sind Regelungen zum Einbau von Bauprodukten in Bauteile enthalten. Die Anwendung ist für Deutschland in DIN Normen geregelt. Dort sind die wichtigen Bauteilkataloge (z. B. DIN 4102 Teil 4 oder DIN 4109 Bbl 1) enthalten. Sie regeln Konstruktionen, die der Norm entsprechen und somit für die bauliche Anwendung nachgewiesen sind. Für diese Konstruktionen sind keine gesonderten Nachweise erforderlich. Sie setzen sich aus Produkten nach Norm zusammen und bilden somit die Rechtsgrundlage der Anwendung „offener“ Systeme.

Was hat sich geändert?


1

Ab 1.7.2013 tritt die neue Bauproduktenverordnung in Kraft. Die Konformitätserklärungen werden durch Leistungsbeschreibungen abgelöst und die CE-Kennzeichnung der Produkte ändert sich.


2

Die deutschen DIN Normen werden kontinuierlich weiter entwickelt und die Bezüge zu den EN Normen werden aktualisiert.



3


Die Regeln für die Ableitungen (Extrapolationen) aus Prüfungen ändern sich. Dies erfordert, dass ein kleiner Teil der derzeitig im Prüfzeugnis aufgeführten Ergebnisse neu zu prüfen ist. Der Großteil behält weiterhin seine Gültigkeit.


Aus der neuen Bauproduktenverordnung (BPVO) und teilweise geänderten Prüfregularien setzt das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) partiell Änderungen für Produktprüfungen und deren Richtlinien um. Bestehende Prüfzeugnisse und Zulassungen sind davon jedoch weitestgehend nicht betroffen.

RICHTIG WÄHLEN, FREI ENTSCHEIDEN UND SICHER BAUEN IN NEUEM KONTEXT

AKTUELL WIRD IM TROCKENBAU-MARKT INTENSIV ÜBER DIE NEUEN BESTIMMUNGEN FÜR OFFENE, HALB-OFFENE UND GESCHLOSSENE SYSTEME DISKUTIERT. WAS BLEIBT UND WAS ÄNDERT SICH?

Produkte und Systeme müssen allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Prüfrichtlinien, Normen sowie Nachweisverfahren dazu werden regelmäßig überprüft und angepasst. Produktnormen werden auf europäischer Ebene harmonisiert. Vorgaben für Prüfinstitute werden umfangreicher, detaillierter und restriktiver. . Auf Fragen wie „Welche Normen und Prüfrichtlinien sind relevant?“, „Was ändert sich?“, „Was bleibt?“ und „Was bedeuten die Veränderungen für das Produkt- und Systemangebot der Hersteller?“ gibt Siniat Fachunternehmern, Architekten und Bauherren Antworten.