Therme Solymar

Bad Mergentheim
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Bautafel

  • Bauvorhaben: Freizeit & Restauraunt
  • Projektwert: 30 Mio. EUR
  • Bauherr: Stadt Bad Mergentheim
  • Architekt: Goetz-Neun Ingenieure GmbH, Nürnberg
  • Trockenbau: Bäuerlein Trockenbau GmbH, Lauter

Eine Sanierung hat das in die Jahre gekommene 70er Jahre Bad Solymar in eine attraktive Therme mit großzügigem Sauna- und Sole-Bereich sowie einem Spaßbereich mit zwei Rutschen und einem für Wettkämpfe geeigneten Schwimmbecken verwandelt. Dabei musste größtenteils mit leichten Baumaterialien gearbeitet werden, die für die dort herrschenden Umgebungsbedingungen geeinget sind. Die Trockenbau-Platten Hydropanel und LaHydro von Siniat halten Feuchtigkeit und Salze auf Distanz und erfüllen zusammen mit der Mehrzweckplatte LaPlura alle Anforderungen optimal.

Ausbauphase

Aufgrund ihrer Wasser bindenden Eigenschaften kamen reguläre Gipsplatten als Material für die Duschräume und die Toiletten im Badbereich nicht in Frage. Stattdessen wurden hier insgesamt 1.300 qm der Zementplatten Hydropanel. Genutzt wurden sie sowohl für die Abtrennungen und die Vorsatzschalen jener Duschbereiche als auch die Wände im gesamten SPA und die WC-Abtrennungen im Schwimmbad. Für EDV-Räume, Lüftungszentralen und andere Technikräume mit hohen Brandlasten sowie bei Wänden aneinandergrenzender Nutzungszonen innerhalb der Therme kam hingegen die Mehrzweck-Gipsplatte LaPlura zum Einsatz. Die Eingangszone sowie die zur Sauna gehörende Bar und die dortigen Duschräumen ziert jetzt jeweils eine Decken mit LaHydro - der Gipsplatte speziell für den Feuchtraum.

Sichere Decken

Auf einer solebeständigen Unterkonstruktion wurde die glasvliesummantelte Spezial-Gipsplatte LaHydro mit Nonius-Hängern an CD-Profilen befestigt und anschließend mit Pallas hydro verspachtelt.

Starke Decken

Als Wand-Unterkonstruktion dient ein Metallständerwerk, größtenteils mit je zwei Lagen Hydropanel beplankt. Ihre abgeschrägten Kanten vereinfachen das Verfugen.

"Der hohe alkalische pH-Wert (10-11) des Bindemittels Zement wirkt der Bildung von Schimmel entgegen, einer Gefahr, die bei stark frequentierten öffentlichen Schwimmbädern und Thermen zwangsläufig gegeben ist.“

Jürgen Bäuerlein, TrockenbaumeisterBäuerlein Trockenbau GmbH, Lauter

Ergebnisse

Wirkung

„Wer umbaut, wird naturgemäß mit baulichen Abhängigkeiten vom Bestand konfrontiert. Sie erfordern es, geschickte Lösungen zu finden, etwa für andere Raumkonstellationen oder neue Gestaltungsvarianten.“

Matthias Reindl, Ingenieur
Goetz-Neun Ingenieure GmbH.