Temporaere Kunsthalle

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Bautafel

Die Fassaden des Gebäudes wurden selbst zu Ausstellungsflächen und dienten der Präsentation von Kunst: Weit sichtbar, "mit Strahlkraft in den öffentlichen Raum“, verleiht die im Wechsel von verschiedenen Künstlern gestaltete Hülle aus Siniat Zementplatten der 56 x 20 Meter großen und elf Meter hohen Box eine „nachhaltige Wirkungspräsenz“ so der Architekt. Mit dieser ebenso symbolträchtigen wie provokanten Idee inszenierte er die Kunsthalle selbst als Kunstobjekt. Die erste Außenbespielung auf der „Siniat-Leinwand“ ist ein Entwurf des documenta-Künstlers Gerwald Ro-ckenschaub. Sie zeigt pixelartig abstrahierte weiße Wolken auf leuchtend blauem Grund.

Ausbauphase

Sowohl die Außen- als auch die Innenwandbekleidung wurden aus Siniat Zementplatten erstellt. Um dem temporären und werkhaften Charakter der Kunsthalle Ausdruck zu verleihen, beließ Architekt Adolf Krischanitz die Fassade mit der zementgebundenen Fassadenplatte Bluclad - anders als üblich - bewusst roh und unverputzt. Die Platten wurden fugenlos direkt auf die Holzunterkonstruktion geklammert und bilden eine glatte, rund 2000 Quadratmeter große Fläche - ein perfekter Untergrund für mehrfache Außenbemalungen der Temporären Kunsthalle. Für die rund 3.700 Quadratmeter großen Wandflächen des Innenraums mit Ausstellungsraum, Café und Foyer wählte der Architekt eine artverwandte Siniatplatte: die zementgebundene Trockenbauplatte Hydropanel. Verputzt und gestrichen bildet sie das Passepartout für die wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Ergebnisse

Wirkung