PDS Rotenburg

Rotenburg
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Bautafel

  • Bauvorhaben: Büro & Verwaltung
  • Bauherr: PDS Programm + Datenservice GmbH
  • Architekt: Architekturbüro Klaus und Sylvia Blumenhage, Hemslingen
  • Trockenbau: Tegtmeier Trockenbau und Brandschutz, Bremen

Das 3½ geschossige Gebäude der PDS GmbH in Rotenburg wirkt mit 9 versetzten Halbebenen und asymmetrischem Dach nach wie vor sehr modern. Dem Technologie-Unternehmen ist eine innovative Gestaltung seiner Räumlichkeiten wichtig – zumal PDS betriebswirtschaftliche Software für die Baubranche entwickelt. Gerade die Präsentationsräume haben besondere Bedeutung. Dies war der Grund für den Umbau der Ebene zwei. Hier ist die EDV-Organisationsberatung mit Empfang, Ausstellungsflächen, Büros und Präsentationsräumen untergebracht. Im regen Gedankenaustausch mit dem Architekten entstand ein bemerkenswertes Konzept: Als Zeichen für Offenheit gibt es beispielsweise keine Türen. Wandsegmente gliedern die etwa 400 qm große Ebene. Für Wohlbefinden sorgen mediterrane Gelb-, Orange- und Rot-Töne. Blaue Glasbausteine, farbige Neonröhren und Raumteiler aus Metall schaffen Kontraste. Diese Materialvielfalt steht für die vielen kreativen Köpfe im Unternehmen.

Ausbauphase

Kreativität und Wohlbefinden vermitteln auch die Formen. Basierend auf dem Kreis als Grundform gehen sie über in geschwungene Linienführung. Auf rechte Winkel hat man weitgehend verzichtet. Maßgefertigte Gips-Formteile gestatten Architekt Klaus Blumenhage, seine Ideen wirtschaftlich und kalkulierbar umzusetzen. Charakteristisch für die Deckengestaltung sind die vielen Deckenkreise und Elemente: In unterschiedlichen Größen, mit verschiedenen Radien und einer Vielzahl an Abstufungen. Besondere Anforderungen stellte die Akustik. Auf der gesamten Ebene gewährleisten Akustikdesignplatten durchgängig optimale Raumakustik, um bei aller Offenheit gegenseitige Störungen zu vermeiden. Für den Umbauzeitraum von ¼ Jahr hat man die gesamte Ebene geschlossen. Sie wurde zunächst entkernt, um sie anschließend komplett umgestalten zu können. Zentraler Aspekt des Trockenbaus war die Optik.

Arbeitsgrundlage für Trockenbauer Tegtmeier aus Bremen war ein Deckenplan mit Abstufungen.

Dann galt es, Ausführung, Maße und Anzahl der Formteile exakt zu bestimmen.

„Die Möglichkeit, mit vorgefertigten Elementen Rundungen einzubauen, haben wir voll ausgenutzt. Uns ging es darum, den Deckenspiegel auf Grundriss und Möblierung abzustimmen. Diese Idee prägt den Trockenbau. Dank der Gips-Formteile konnten wir zügig arbeiten."

Klaus Blumenhage, ArchitektArchitekturbüro Klaus und Sylvia Blumenhage, Hemslingen

Ergebnisse

Wirkung

„Unsere Räumlichkeiten sollen gelebte Unternehmenskultur widerspiegeln. Ihre Atmosphäre und bewusste Gestaltung sollen vermitteln, dass wir innovativ, kommunikativ und offen sind. Sie müssen „funktionieren", dürfen aber nicht steril wirken - man soll sich wohl fühlen."

Christa Förster-Müller, Pressesprecherin
PDS GmbH