Meyer Werft

Papenburg
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Bautafel

  • Bauvorhaben: Kultur
  • Bauherr: Meyer Werft Papenburg GmbH
  • Architekt: Architekturbüro Christoph Wiemer, Münster
  • Trockenbau: B. Schlichter GmbH & Co KG, Lathen

Steigende Besucherzahlen veranlassten die Meyer Werft, ihr Besucherzentrum zu reorganisieren und um 1.000 qm auf 2.300 qm zu vergrößern. Nun gelangt man nun durch gläserne „Skywalks" in die Schiffbauwelt - ist mittendrin und doch unabhängig vom Werftbetrieb. Doch Tausende von Besuchern erfordern vor allem eines: gute Raumakustik und verminderte Nachhallzeiten - verbunden mit angenehmem Raumklima. Das gelingt mit LaCoustic-Designdecken von Siniat, kombiniert mit einer Kühldecke.

Ausbauphase

Architektonisch vermittelt das Besucherzentrum die Atmosphäre eines Kreuzfahrtschiffs. Funktional galt es, die Räumlichkeiten voll zu klimatisieren und vor allem: eine gute Raumakustik zu gewährleisten - denn mehrere Besuchergruppen in einem Bereich und bis zu 2000 Besucher täglich verursachen starken Hall. Für einen angenehmen Aufenthalt ist es entscheidend, diesen nachhaltig zu absorbieren. Über den geschlossenen Parkettboden und die glatten Wände mit nicht zu öffnenden Fenstern ist dies nicht möglich. Von daher spielt die Deckengestaltung eine überragende Rolle für Raumakustik und Innenarchitektur.

Die Absorption des Schalls bzw. die Minimierung der Nachhallzeiten erfolgt über fugenlose LaCoustic-Designdecken von Siniat.

Das strenge Lochmuster in einer geraden 8/18 Quadratlochung, schafft einen interessanten Kontrast zu den dominierenden weichen Formen.

„Kreuzfahrtschiffe zeichnen sich durch extrem dichte Gestaltung aus. Kein Teil ist zufällig an seinem Platz, alles ist durchgestylt. Dies konnten wir an den Decken am besten aufgreifen. Hier haben wir viel mit vorgefertigten LaForm Gips-Formteilen von Siniat gearbeitet. Das ermöglicht intensive Gestaltung zu einem guten Preis-/ Leistungsverhältnis."

Christoph WiemerArchitekturbüro Christoph Wiemer, Münster

Ergebnisse

Wirkung

„Die Bauzeit war mit knapp drei Monaten für den Innenausbau (inklusive der Wandverkleidungen und Tischlerarbeiten) relativ kurz. Alles musste schnell gehen. Gleichzeitig war eine repräsentative Optik mit exakter und sauberer Linienführung gefordert. Ohne vorgefertigte Gips-Formteile wäre das in dieser Kürze und Exaktheit nicht machbar gewesen."

Hans-Herrmann Schubert, Trockenbauer
B. Schlichter GmbH & Co KG, Lathen