Deutsches Filmmuseum

Frankfurt
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Bautafel

  • Bauvorhaben: Kultur
  • Projektwert: 13 Mio EUR
  • Bauherr: Deutsches Filmmuseum, Frankfurt
  • Architekt: Blocher Blocher Partners, Stuttgart
  • Trockenbau: ART-BAU GmbH, Bad Orb

25 Jahre nach seiner Gründung wurde das Deutsche Filmmuseum saniert und zum "Zentrum für Filmkultur und Medienkompetenz" ausgebaut. Im Inneren hat der Kinozauber auf Einzug gehalten: Eine Wandbekleidung der besonderen Art ziert die vom Museumskino empor führende, zweifach abgewinkelte Treppe. Der Vorhang aus Gips-Formteilen, der auf den ersten Blick verblüffend nach Stoff aussieht, zeigt welch kreatives Design Gips möglich macht.

Ausbauphase

Die Anforderungen an die Wandbekleidung gingen über eine attraktive, stimmige Optik hinaus: Sie sollte die Anmutung eines Vorhangs haben, diesen aber nicht naturgetreu abbilden. Das wäre schon wegen der Brandschutzauflagen nicht möglich. Außerdem wäre ein textiler Wandbehang nicht alltagstauglich (stoßfeste Oberfläche).

Vorhang auf!

Die Idee eines fallenden Stoffs musste am Computer eins zu eins gezeichnet und nach diesem Muster eine entsprechende Negativform angefertigt werden.

Gips-Gardinen

Ein solcher „Vorhang“ ist mit Gipskarton nicht machbar. Solche filigranen und fließenden Formen ermöglicht LaArt.

„Hier sind wir mit einer Negativform ausgekommen. Das Muster wiederholt sich immer nach vier 'Falten' "

Werner Huber, Leiter Anwendungstechnik und EntwicklungSiniat GmbH

Ergebnisse

Wirkung

Eine der wichtigsten planerischen Aufgaben war, neue Entfaltungsmöglichkeiten zu schaffen: Durch die Optimierung von Nutzflächen und Infrastruktur ist die Ausstellungsfläche um rund 30 Prozent gewachsen – von 1450 auf 1900 Quadratmeter. Im Gegensatz zu den vielen kleinen Räumen in der Vergangenheit, vermittelt der Bau jetzt ein völlig neues Raumerlebnis.